Quicksort: Unterschied zwischen den Versionen
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== Laufzeitanalyse == | |||
=== Worst-Case === | |||
[[Datei:Baum N-Ebenen.png|mini]] | |||
Betrachten wir zunächst die Worst-Case-[[Laufzeitanalyse]]. Angenommen, wir haben wirklich Pech und die Partitionsgrößen sind wirklich unausgeglichen. Angenommen, der von der Partitionsfunktion ausgewählte Drehpunkt ist immer entweder das kleinste oder das größte Element im Subarray für n-Elemente. Dann enthält eine der Partitionen keine Elemente und die andere Partition enthält n-1 Elemente - alle außer dem Pivot. Die rekursiven Aufrufe erfolgen also auf Subarrays der Größen 0 und n-1. | |||
In diesem Szenario benötigt [[Rekursion|rekursive]] Aufruf von n-1 Elementen c* (n - 1) für eine Konstante c. Dies Konstante c repräsentiert die Benötigte Zeit für eine Operation wie einen Aufruf oder einen Vergleich. Für n-2 Elemente werden die Zeit c*(n-2) benötigt und so weiter (siehe Abbildung). | |||
Wenn wir die Partitionierungszeiten für jede Ebene aufsummieren, erhalten wir nach der [[Arithmetische-reihe|gauschen Summenformel]]: | |||
<math>cn+c(n−1)+c(n−2)+⋯+2c = c(n+(n−1)+(n−2)+⋯+2) =c((n+1)(n/2)−1)</math> | |||
Im Rahmend er [[Laufzeitanalyse]] ignorieren wir Terme niedriger Ordnung und konstante Koeffizienten. In der Big-Θ-Notation folgt hieraus die Worst-Case-Laufzeit von QuickSort <math> O(n^2)</math>. | |||
== Best Case == | |||
[[Datei:Verzweigungsbaum Quicksort symetrisch.png|mini]] | |||
Der beste Fall von Quicksort liegt vor, wenn die Partitionen so gleichmäßig wie möglich aufgeteilt werden: Ihre Größen sind entweder gleich oder weichen nur um ein Element voneinander ab. | |||
[[Datei:SubArrays symetrisch Quicksort.png|mini]] | |||
Der erstere Fall tritt auf, wenn das Subarray eine ungerade Anzahl von Elementen hat und der Drehpunkt nach der Partitionierung genau in der Mitte liegt und jede Partition <math>(n-1) / 2 </math> hat. Der letztere Fall tritt auf, wenn das Subarray eine gerade Anzahl n von Elementen hat und eine Partition n / 2 hat, während die andere n-1 / 2 hat. In beiden Fällen hat jede Partition höchstens n / 2 Elemente. | |||
Wird die Anzahl der zu sortierenden Elemente n verdoppelt, muss nur eine neue Ebene mit Teilarrays erzeugt werden. Dieses Wachstum lässt sich mit <math>log(n) </math> beschreiben. | |||
{| class="wikitable" style="text-align:center" | |||
|- | |||
! Zu sortierende Elemente n | |||
| style="color:green" | 4 | |||
| style="color:green" | 8 | |||
| style="color:green" | 16 | |||
| style="color:green" | 32 | |||
|- | |||
! Zu sortierende Elemente n | |||
| <math>\color{green}{2^2}</math> | |||
| <math>\color{green}{2^3}</math> | |||
| <math>\color{green}{2^4}</math> | |||
| <math>\color{green}{2^5}</math> | |||
|- | |||
! Anzahl Ebene log(n) | |||
| style="color:red" | 2 | |||
| style="color:red" | 3 | |||
| style="color:red" | 4 | |||
| style="color:red" | 5 | |||
|} | |||
In jeder Ebene müssen n Elemente sortiert werden. Hieraus ergibt sich eine Laufzeit von <math> O(n * log(n))</math>. | |||
[[Kategorie:Programmierung]] | |||
[[Kategorie:AHR_I_Informatik_LK]] | |||
[[Kategorie:FI_I_TP2]] | |||