Kryptographie: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Symmetrische Verschlüsselung === | === Symmetrische Verschlüsselung === | ||
Unabhänig davon ob eine Verschlüsselung klassisch oder modern erfolgt, können die Verfahren der Systematik einer symmetrischen oder asymmetrischen Verschlüsselung folgen. In einem symmetrischen Verfahren haben beide Kommunikationspartner einen gemeinsamen, geheimen Schlüssel s. Mit Hilfe einer Verschlüsselungfunktion f und dem Schlüssel s wird der Klartext in Geheimtext umgewandelt. Die Entschlüsselungsfunktion f* decheffriert den Geheimtext zusammen mit dem Schlussel s. Voraussetzung ist, dass sich die Kommunikationspartner vorab über einen gemeinsamen geheimen Schlüssel verständigt haben, was eine zusätzliche Unsicherheit bedeutet. | Unabhänig davon ob eine Verschlüsselung klassisch oder modern erfolgt, können die Verfahren der Systematik einer symmetrischen oder asymmetrischen Verschlüsselung folgen. In einem symmetrischen Verfahren haben beide Kommunikationspartner einen gemeinsamen, geheimen Schlüssel s. Mit Hilfe einer Verschlüsselungfunktion f und dem Schlüssel s wird der Klartext in Geheimtext umgewandelt. Die Entschlüsselungsfunktion f* decheffriert den Geheimtext zusammen mit dem Schlussel s. Voraussetzung ist, dass sich die Kommunikationspartner vorab über einen gemeinsamen geheimen Schlüssel verständigt haben, was eine zusätzliche Unsicherheit bedeutet. | ||
[[Datei:Symetrische Verschlüsselung.png|mini]] | |||
Bei 4 Personen A(lice), B(ob), C(lara) und D(avid), die alle miteinander kommunizieren wollen, werden so bereits 6 Schlüssel benötigt: A-B, A-C, A-D, B-C, B-D, C-D. Wenn n Personen alle miteinander kommunizieren möchten, benötigt man insgesamt (n*(n-1))/2 Schlüssel. Bei größeren Gruppen führt das leicht zu einer Schlüsselinflation. Wenn beispielsweise alle Mitglieder einer Klasse mit 30 Schülerinnen und Schülern Geheimnisse austauschen wollten, so wären hier bereits (30*29)/2 = 435 verschiedene Schlüssel erforderlich. | Bei 4 Personen A(lice), B(ob), C(lara) und D(avid), die alle miteinander kommunizieren wollen, werden so bereits 6 Schlüssel benötigt: A-B, A-C, A-D, B-C, B-D, C-D. Wenn n Personen alle miteinander kommunizieren möchten, benötigt man insgesamt (n*(n-1))/2 Schlüssel. Bei größeren Gruppen führt das leicht zu einer Schlüsselinflation. Wenn beispielsweise alle Mitglieder einer Klasse mit 30 Schülerinnen und Schülern Geheimnisse austauschen wollten, so wären hier bereits (30*29)/2 = 435 verschiedene Schlüssel erforderlich. | ||